TESYA® digital

Projektstart im August 2022

Logo Werner-Coenen-StiftungGefördert von der Werner-Coenen-Stiftung starten wir im August 2022 ein neues Projekt: TESYA® digital. Ziel ist es, das von uns entwickelte systemisch-lösungsorientierte TESYA®-Antigewalttraining im Einzelsetting für junge Menschen zwischen 8 -18 Jahren wie auch das begleitende Elterncoaching in ein digitales Format zu überführen. Hierfür entwickeln wir bewährte Methoden und Module weiter und erproben deren Umsetzung im Onlineformat. Mit diesem Angebot möchten wir junge Menschen und deren Familien innerhalb und außerhalb des Berliner Stadtgebietes erreichen, für die es aus unterschiedlichen Gründen leichter ist, digitale Zugänge zu nutzen, um an der Erweiterung ihrer Konfliktlösungskompetenzen zu arbeiten.



TESYA-Trainer_innen-Qualifizierung 2023

Die nächste TESYA-Trainer_innen-Qualifizierung startet im April/Mai 2023 – Vormerkungen sind bereits jetzt möglich – rufen Sie uns gerne an: 030 74773117. Die Termine werden demnächst veröffentlicht.

Mehr Information finden Sie auf unserer Seite Qualifizierung zum/zur Antigewalttrainer_in


TESYA®-Antigewalttrainings für Kinder und Jugendliche

Die Schule oder Ihre Eltern möchten, dass Sie ein Antigewalttraining machen? Was wir anbieten, ist keine Antiaggressions-Therapie und kein Coolnesstraining, bei uns gibt es keinen „heißen Stuhl“! Bei uns können Sie an einem Einzeltraining oder einem Gruppentraining nach dem TESYA®-Konzept teilnehmen. Wir arbeiten konsequent demütigungsfrei und unterstützen Sie dabei, Strategien zu entwickeln, wie Sie mit Konfliktsituationen souverän umgehen können – ohne dass Sie sich oder andere schädigen. Weiterlesen „TESYA®-Antigewalttrainings für Kinder und Jugendliche“





TESYA® – das Konzept des TESYA-Antigewalttrainings – eine Maßnahme nach KJHG §30

Vorbemerkung:
TESYA®- steht als Akronym für Training, Empowerment, Support for Youth and Adults und ist ein systemisch-lösungsorientiertes Trainingskonzept, das sich an Kinder und Jugendliche richtet, die aggressiv auffällig (re)agieren, d.h. Herausforderungen in ihrem Alltag mit gewaltförmigen Mitteln begegnen. Entwickelt wurde es mit Organisationen aus vier europäischen Ländern in den Jahren 2005-2007, gefördert durch das EU-Programm Daphne III. Mittlerweile ist das Trainingsprogramm TESYATESYA®- in Berlin gut etabliert und nachgefragt. Ein zentrales Element des TESYA®-Trainings ist es, das Bezugssystem einzubeziehen. Insbesondere die Eltern sollen als Expert_innen für eine konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen eines parallel stattfindenden Elterncoachings gewonnen werden, um auf diese Weise die Nachhaltigkeit des Trainings zu begünstigen. Eine konsequente Ressourcenorientierung und eine intersektionale, genderreflektierte Perspektive sind für das TESYA®-Trainingsprogramm maßgeblich. Das Programm wurde von der Arbeitsstelle Gewaltprävention der Berliner Landeskommission gegen Gewalt evaluiert.

Konzept TESYA-Antigewalttraining ifgg, nach §-30 SGB VIII



Die Evaluation des TESYA®-Antigewalttrainings

von Miriam Schroer-Hippel

Das systemisch-lösungsorientierte Antigewalttraining TESYA wurde von der Arbeitsstelle Gewaltprävention der Berliner Landeskommission gegen Gewalt evaluiert. Befragt wurden jugendliche Trainingsteilnehmer_innen und deren Eltern sowie bedeutsame andere in ihrem Umfeld – als auch Mitarbeiter_innen der Berliner Jugendämter und Jugendgerichtshilfen, d.h. diejenigen, die die Trainings empfehlen, bzw. eine entsprechende Auflage aussprechen. Wie nehmen die Jugendlichen den Zwangskontext wahr? Steigert sich ihre Motivation im Verlauf des Trainingsprozesses? Was berichten die Jugendlichen und das Umfeld darüber, ob sich durch das Training etwas in ihrem Leben verändert hat? Was genau? Welche Ziele haben sie für das Training formuliert und wie haben sie gemeinsam mit dem_der Trainer_in daran gearbeitet? Stehen dem Kind, bzw. de,_der Jugendlichen nun in Konfliktsituationen mehr sozial verträgliche Konfliktlösungsstrategien zur Verfügung? Sind diese alltagstauglich? Welche Methoden und Themen beschreiben die Jugendlichen als besonders hilfreich im Training? Wie gehen sie mit „Rückschlägen“ um? Kann man zur Effektivität des TESYA-Antigewalttrainings valide Aussagen machen?

Hier können Sie den gesamten Evaluationsbericht lesen


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