Ausbildung zum_zur TESYA®-Antigewalttrainer_in, Durchgang 2024

Die Qualifizierung zum_zur Antigewalttrainer_in richtet sich an:

Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit, Sozialpädagog_innen, Erzieher_innen, Psycholog_innen sowie Lehrer_innen und Schulsozialarbeiter_innen,

  • die sich in ihrer Arbeit mit aggressiv handelnden Kindern und Jugendlichen professionalisieren wollen,
  • für einen Jugendhilfeträger, die Schule oder die Jugendgerichtshilfe als Antigewalttrainer_in arbeiten möchten
  • die ein Antigewalttraining suchen, das auf einem systemisch-lösungsorientierten Ansatz basiert
  • bewusst auf Elemente harter Konfrontation verzichtet, damit intrinsische Motivation entstehen kann, die Veränderung möglich macht
  • eine gendersensible Perspektive beinhaltet
  • Erfahrungen Jugendlicher mit Migrationsgeschichte einbezieht
  • und durch den Einsatz analoger Techniken auch Kinder und Jugendliche anspricht, die weniger kognitiv zugänglich sind.

Die Qualifizierung umfasst 8 Module à 2 Tage und beinhaltet eine supervidierte Praxisphase, in der die Teilnehmenden selbst ein Training mit Jugendlichen durchführen und den Prozess dokumentieren. Die TESYA®-Qualifizierung schließt mit einem Zertifikat ab.

MODUL I, 3.-4. Mai 2024

  • Rahmenbedingungen im TESYA®-Training, Zielgruppenausrichtung
  • Einführung in das systemisch-lösungsorientierte Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen
  • Motivationsaufbau im Zwangskontext – Vorgespräche und Diagnostik

MODUL II, 14.-15. Juni 2024

  • aktuelle Theorien zur Entstehung aggressiven Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen
  • Risiko- und Resilienzfaktoren
  • Einstieg und Start ins Training

MODUL III, 5.-6. Juli 2024

  • Eskalationsdynamiken und Interventionen zur Deeskalation
  • Konfliktanalyse und Aufarbeitung von Straftaten – Methodenkoffer
  • Umgang mit Rechtfertigungsstrategien
  • die Praxisphase planen

MODUL IV, 20. – 21. September 2024

  • Der Blick in die Biografie: Opferwiderfahrnisse thematisieren, Umgang mit traumatischen Erlebnissen & psychischen Auffälligkeiten
  • Doing gender und Gewalthandeln – genderreflektierte Haltung und Settings
  • Migration als Teil der Lebensgeschichte – intersektionale Perspektive

MODUL V, 11. – 12. Oktober 2024

  • Systemische Ansätze für die Elternarbeit
  • das Konzept der ‚Elterlichen Präsenz‘ (Haim Omer) & Elemente der Multifamilientherapie
  • Familiensitzungen gestalten

MODUL VI, 22. – 23. November 2024

  • Wertereflexion: welche Werte und Überzeugungen leiten mein Handeln
  • Umgang mit Ambivalenzen
  • Impulskontrolle stärken: Entspannungs- und Embodimenttechniken

MODUL VII, 13. – 14. Dezember 2024

  • sozial-emotionale Kompetenzen trainieren: Perspektivenübernahme, Empathie, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Impulskontrolle
  • Arbeit mit Symbolen, Metaphern und Geschichten
  • Gruppendynamik verstehen – Prozesse steuern

MODUL VIII, 17. – 18. Januar 2025

  • Abschied und Trainingsabschluss gestalten
  • in Kontakt bleiben: Nachtreffen & Stabilisierungscoaching
  • Das Trainingsangebot an der eigenen Institution installieren.

Anmeldung

  • Teilnehmer_innenanzahl: max. 14
  • Termine: jeweils 9:00 bis 16:30 Uhr
  • Kosten: 2.970,- €

Für Very Early Birds, die sich bis 29.09.23 anmelden: 2.690.- €

Frühbucherpreis bis 02.02.2024: 2.800.- €

Jeweils zuzüglich Kosten für praxisbegleitende Supervision (max. 360.- € insgesamt pro Person) und die Zertifizierung (150.- €).

Eine Ratenzahlung ist möglich.

zuletzt aktualisiert: 28. Februar 2024
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